Die Luftfilternorm ISO 16890

Im Dezember 2016 trat die Norm ISO 16890 in Kraft, um verschiedene Standards wie die EN 779 oder ASHRAE 52.2 weltweit zu vereinheitlichen. Davon betroffen sind Filtertypen der Gruppen G, M und F. Für die Umstellung auf die neue ISO-Norm wurde eine 18-monatige Übergangszeit gewährt, sodass bis Mitte 2018 noch sowohl die EN 779 als auch die ISO 16890 gültig sind.

Übergangsphase ISO 16890

ISO 16890 berücksichtigt Feinstaub

Verschiedene Studien, unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert, beschäftigen sich mit den Auswirkungen von Feinstaub auf die menschliche Gesundheit. Die Ergebnisse sind eindeutig. Die Luftverschmutzung und speziell besonders kleine Partikel in der Luft sind gesundheitsschädlich und führen zu teils tödlichen Atemwegs- und Herz-Kreislauf­erkrankungen. Diese Partikel werden in unterschiedliche PM-Klassen kategorisiert, nämlich PM1 (aerodynamischer Durchmesser ≤ 1 μm), PM2,5 (≤ 2,5 μm) und PM10 (≤ 10 μm). Die Abkürzung PM steht für „Particulate Matter“, d.h. Feinstaub.

ISO 16890-Klassen

Mit robatherm immer konform mit der ISO 16890

Die Umstellung auf die ISO 16890 und die damit verbundene Anzahl von 49 anstatt bisher 9 Filterklassen verursacht durchaus Klärungsbedarf und Unsicherheit. Insbesondere die Tatsache, dass bisherige Filterklassen nicht automatisch einer neuen Klasse zugeordnet werden können, kann während der Übergangsphase Diskussionen hervorrufen. Als Premiumhersteller sieht sich robatherm in der Verantwortung, sich intensiv mit dieser Thematik zu beschäftigen und den Fragestellungen mit kompakten Informationen zu begegnen. Die Broschüre „49 anstatt 9 Filterklassen – Die Luftfilternorm ISO 16890 in der Übersicht.“ fasst die relevanten Informationen kompakt zusammen.
Gerne beraten unsere Ansprechpartner Sie, welche Filterklassen bei Ihrer konkreten Anwendung sinnvoll erscheinen.