Zertifiziert für explosionsfähige Atmosphären

Manchmal ist selbst Luft gefährlich. Häufiger als gemeinhin vermutet, entstehen unter atmosphärischen Bedingungen explosionsfähige Gemische mit großer Gefahr für Mensch und Anlage. Die Gesamtverantwortung für die Sicherheit von Gebäuden und Anlagen liegt beim Errichter und Betreiber. Welche Maßnahmen zur Gefahrenvermeidung einzuplanen sind, ist unter der Richtlinie ATEX 137 für Betreiber und für Hersteller unter ATEX 95 als europäisches Recht verbindlich geregelt.

Auf der sicheren Seite mit robatherm

robatherm ist der Hersteller von Raumlufttechnischen Geräten, der über umfassende Erfahrung mit ATEX-konformen Geräten verfügt. Unsere nach ATEX 95 zertifizierten ATEX-Geräte bieten unerreichte Flexibilität bei Gerätegröße und Komponentenauswahl und erfüllen die Anforderungen an Hygiene und höchste Energieeffizienzklassen.
Mit einem RLT-Gerät von robatherm inklusive werkseitig integrierter, explosionsschutzkonformer MSR-Technik sind Sie auf der sicheren Seite.

RLT-Gerät von robatherm gemäß ATEX 95

Richtlinie ATEX 95 für Gerätehersteller

Die Richtlinie ATEX 95 (ATEX Produktrichtlinie 2014/34/EU, zuvor 94/9/EG) betrifft Geräte- und Komponentenhersteller und gilt verbindlich für elektrische und nichtelektrische Geräte, sowie für Schutzsysteme zur Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen. Darüber hinaus umfasst die Richtlinie ATEX 95 Sicherheits-, Kontroll- und Regeleinrichtungen für den Einsatz außerhalb des Ex-Bereiches, die den sicheren Betrieb von Geräten im Ex-Bereich gewährleisten. Bei der konkreten Umsetzung der Richtlinie ATEX 95 in ein RLT-Gerät kommt dem sekundären Explosionsschutz die größte Bedeutung zu. Ziel dieser Maßnahmen ist es, eine Zündung zu verhindern.

Richtlinie ATEX 137 für Anlagenbetreiber

Die Richtlinie ATEX 137 (ATEX Betriebsrichtlinie 1999/92/EG) beschreibt Mindestanforderungen zur Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit der Arbeitnehmer, die durch Ex-Atmosphären gefährdet werden können. Die Richtlinie ATEX 137 verlangt u.a., dass der Betreiber für die Anlage Explosionszonen einteilt, Ex-Bereiche kennzeichnet sowie geeignete Schutzmaßnahmen festlegt.