Selbst bei alltäglichen Raumluft-Anforderungen kann bei extremen Wetterlagen an marktüblichen Raumlufttechnischen Geräten Kondensation auftreten. Diese extremen Wetterbedingungen mit steigender Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind auch in gemäßigten Klimazonen immer häufiger zu beobachten. Bei RLT-Geräten mit schlechten Werten bei Isolation und Wärmebrücken tritt dann Kondensation an der Geräteoberfläche auf.
Betroffen sind alle RLT-Geräte, die mit kühler Luft beaufschlagt werden. Je größer die Temperaturdifferenz zwischen dem Aufstellort und der Temperatur der geförderten Luft, desto größer ist auch die Kondensationsgefahr. Die gefährdeten Stellen sind im Winter insbesondere die Außenluftkammer bei innen aufgestellten Geräten und bei außen aufgestellten Geräten im Sommer die Bereiche nach dem Kühler.
Die Risiken bei Kondensation an der Oberfläche sind:
Die DIN EN 1886 beschreibt fünf Klassen zur Einteilung der Wärmebrücken von RLT-Geräten. Die Kondensationsneigung des Gerätegehäuses steigt von Klasse TB1 bis TB5 erheblich an. Dabei tritt bei schlechten TB-Klassen Kondensation an der Gehäuseoberfläche ungleich früher auf.
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